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SURE Network - Frequently asked Questions - FAQs
Landschaftsbau

Fallstudien aus dem Bereich des Straßen- und Landschaftsbaus

 

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Item Title
Begrünung im Landschaftsbau
Böschungsbegrünung Friesacher Bundesstraße
 
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  • Restoration of Open Mining Areas  ( 1 items )

    Rekultivierung von BergbaufolgelandschaftenBergbau Mücheln, Innenkippe im Jahr 2002 (Foto: Anita Kirmer)

    In Mitteleuropa zählen Eingriffe in den Naturhaushalt, die im Zusammenhang mit dem Abbau von Rohstoffen im Tagebauverfahren entstehen (z.B. Braunkohle, Steinkohle, Kalkstein), zu den größten seit der letzten Eiszeit. Durch den großen Flächenbedarf und den riesigen, tagebauübergreifenden Absenkungstrichtern führten Tagebaue zur Zerstörung oder Beeinträchtigung von ausgedehnten naturnahen Auenökosystemen, Wäldern und Elementen der Kulturlandschaft. Allein in Sachsen-Anhalt sind 150 km² der Landesfläche direkt durch den Abbau von Braunkohle betroffen.
    Durch die Forschungstätigkeiten der letzten 10-20 Jahre konnte vor allem in ehemaligen ostdeutschen Abbaugebieten ein hohes ökologisches Potenzial der Kippenflächen nachgewiesen werden (z.B. Schulz & Wiegleb 2000, Felinks 2004, Tischew 2004, Tischew & Kirmer 2006). Aufgrund von Nährstoffarmut, Substrat- und Reliefvielfalt sowie einer hohen geomorphologischen Dynamik im Bereich unsanierter Kippen- und Haldenflächen bietet die Tagebaufolgelandschaft vielfältige Nischen für viele in der umgebenden Kulturlandschaft selten gewordenen Pflanzen- und Tiergemeinschaften (siehe nachfolgende  Tabelle). 

     Artengruppe

     Arten gesamt in Sachsen-Anhalt

     in Tagebauen, eingewandert

    geschützt 

     in Tagebauen, eingewandert

     Libellen

     63

     75%

     37

    57% 

     Spinnen

     502 

     60%

     205

     27%

     Heuschrecken

     58

     60%

     35

     54%

     Amphibien

     18

     61%

     12

     42%

     Höhere Pflanzen

     2300

     36%

    717 

     14%



      Tier- und Pflanzenarten in ehemaligen Braunkohletagebauen am Beispiel von Sachsen-Anhalt
     
    Mittelfristig (innerhalb 10-30 Jahre) entstanden in nicht rekultivierten Bereichen des ostdeutschen Braunkohlereviers Wildnisflächen mit einem eigenen landschaftsästhetischen Reiz, die im Zentrum industrieller und postindustrieller Ballungsräume zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sukzessionsuntersuchungen dokumentieren die unerwartet hohe Regenerationsfähigkeit vieler Kippenökosysteme und die daraus resultierende Gratisleistung der Natur bei der Begrünung der Bergbaufolgeflächen. Diese Erkenntnisse zur spontanen Besiedlung von Bergbaufolgelandschaften ermöglichen Prognosen der Vegetationsentwicklung auf Rohbodenstandorten (z.B. Tischew 2004, Tischew & Kirmer 2003) und legen Grundlagen zur Beschleunigung bzw. Einleitung einer naturnahen Besiedlung (z.B. Stolle 1995, Stolle 1998, Kirmer & Mahn 2001, Kirmer et al. 2002, Kirmer 2004). Da besonders in Siedlungsnähe oder bei Erosionsgefahr eine schnelle Begrünung der Flächen notwendig ist, bieten naturnahe Begrünungsmethoden dabei wichtige Alternativen zur traditionellen Rekultivierung mit Regelsaatgutmischungen. Aufgrund der Zusammensetzung dieser Standardmischungen (z.B. nicht standortgerechte und gebietsfremde Arten und Herkünfte, Dominanz von wenigen Grassorten) ist eine aufwändige Vorbereitung und Melioration der Flächen erforderlich, die häufig zur Standortnivellierung in der Bergbaufolgelandschaft führt.
     
    Dagegen können durch den Einsatz standortgerechter Arten regionaler Herkünfte und der Etablierung möglichst früher Sukzessionsstadien auch Flächen mit extremeren Standortbedingungen ohne Standortveränderung erfolgreich begrünt und gesichert werden. Die sich entwickelnden Pflanzengesellschaften bedürfen in der Regel keiner Pflege und auch aufwändige Nacharbeiten (Nachsaaten, Düngung, Kalkung) entfallen. Naturnahe Begrünungsmethoden (z.B. samenreiches Mahdgut, Oberboden mit Vegetationsresten, Mulchdecksaaten mit gebietseigenem und standortgerechten Saatgut - Übersicht in Kirmer & Tischew 2006) gewährleisten neben einem schnellen und effektiven Erosionsschutz insbesondere auch die nachhaltige Entwicklung wertvoller Vegetationseinheiten für Naturschutz und Naherholung. In Kombination mit Spontansukzession können sich im Laufe der Zeit naturschutzfachlich wertvolle Biotopmosaike entwickeln, die ein räumliches Nebeneinander früher und später Sukzessionsstadien ermöglichen und damit langfristig Habitate für viele Tier- und Pflanzenarten bieten.

     

     

  • High Altitudes  ( 2 items )

    Eine Aufstellung von Berichten über gelungene ("Best Practices") und weniger gelungenen Begrünungsversuchen bzw.-projekten in Hochlagen: Schipisten, Forstraßen, Infrastrukturmaßnahmen