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SURE Network - Begrünung in Hochlagen

Einleitung

Rückblick, Problematik und derzeitige SituationIntervention in the alps

Ausgehend von Berechnungen der CIPRA Ende der Neunzigerjahre beträgt die Aktuelle Fläche für Schipisten und Aufstiegshilfen im gesamten Alpenraum mehr als 110.000 ha, wovon bereits deutlich mehr als 10.000 ha beschneit werden. Auch wenn eine genaue Schätzung nicht möglich ist, liegt mindestens ein gutes Drittel dieser Flächen in Hochlagen. Nach wie vor werden jährlich tausende Hektar Boden im Rahmen der touristischen Erschließung und der infrastrukturellen Verbesserungen planiert und stehen zur Begrünung an. Notwendige Maßnahmen zum Schutz der Anlagen (vor allem Wildbach- und Lawinenverbauungen) nehmen ebenfalls große Flächen in Anspruch. All die beschriebenen Maßnahmen führen jedes Jahr zu einer intensiven Bautätigkeit, an deren Ende eine Wiederbegrünung der durch die Eingriffe beanspruchten Flächen steht.

 Beispiele

Begrünung 

Poa alpina

Mit steigender Seehöhe wird aber eine Wiederbegrünung aufgrund der sich rapide verschlechternden klimatischen Bedingungen immer schwieriger. Aus Kostengründen wird in manchen Teilen des Alpenraumes noch immer auf eine Wiederbegrünung verzichtet, fast immer aber auf eine Kombination billiger Begrünungsverfahren und billiger, standortsfremder Saatgutmischungen zurückgegriffen.  Der dabei verursachte ökologische und oft auch wirtschaftliche Schaden ist umfangreich: Bodenerosion, vermehrter Oberflächenabfluss, unzureichende Vegetationsdeckung, hohe Kosten für ökologisch fragwürdige Düngungsmaßnahmen, unverhältnismäßiger Pflegeaufwand und Florenverfälschung sind nur einige der damit verbundenen Folgewirkungen. Dementsprechend bekam vor allem der Wintertourismus ein sehr negatives Image. 

Standortgerechte subalpine und alpine Pflanzen sind optimal an das Hochlagenklima und die extremen Standortsverhältnisse angepasst. Sie produzieren wenig Biomasse, bei entsprechender Artenwahl aber qualitativ hochwertiges Futter. Ansaaten mit standortgerechtem Saatgut benötigen im Regelfall nur geringe Nährstoffmengen und kurzfristige Pflegemaßnahmen und führen in kürzester Zeit zu naturnahen, sich weitgehend selbst erhaltenden Rasen, die eine hohe Persistenz gegen Folgenutzungen durch Tourismus und Landwirtschaft haben. Bei Verwendung standortgerechter Saatgutmischungen können die erforderlichen Aussaatmengen von praxisüblichen 200 bis 500 kg/ha auf 80 bis 160 kg/ha verringert werden.

Aus Kostengründen wird in manchen Teilen des Alpenraumes noch immer auf eine Wiederbegrünung verzichtet, fast immer aber auf eine Kombination billiger Begrünungsverfahren und billiger, standortsfremder Saatgutmischungen zurückgegriffen.  Der dabei verursachte ökologische und oft auch wirtschaftliche Schaden ist umfangreich: Bodenerosion, vermehrter Oberflächenabfluss, unzureichende Vegetationsdeckung, hohe Kosten für ökologisch fragwürdige Düngungsmaßnahmen, unverhältnismäßiger Pflegeaufwand und Florenverfälschung sind nur einige der damit verbundenen Folgewirkungen. 

Klima 

Mit steigender Seehöhe wird eine Wiederbegrünung aufgrund der sich rapide verschlechternden klimatischen Bedingungen immer schwieriger.

Änderung der Klimabedingungen mit zunehmender Höhe

Änderung der Klima- und damit Wachstumbedingunen mit zunehmender Höhe, aus Krautzer und Wittmann 2005

Die Grundvorraussetzung für eine dauerhafte Vegetationsdecke ist die Fähigkeit der Pflanzen sich am Standort weiter zu vermehren (Fertilität) und so auch nach Narbenverletzungen sich rasch wieder zu regenerieren, was nur bei standortgerechten oder zumindest standortsangepassten Arten möglich ist. 

Beispiele für Begrünungsprojekte in Hochlagen

Last Updated ( Mittwoch, 23 August 2006 )